Über mich

Mein Name ist Thomas, ich bin 63 Jahre alt. Ich habe in meinem Leben vieles erlebt, was wahrscheinlich vielen Menschen bekannt vorkommt: Zeiten, in denen vieles leichtfällt, Entscheidungen, die sich richtig anfühlen, Veränderungen, mit denen man erst einmal zurechtkommen muss, und natürlich auch Phasen, in denen Zweifel, Sorgen oder Unsicherheit plötzlich sehr viel Raum einnehmen.

über mich - mental-ist-leben.de

Bei mir gehörten dazu seit über 20 Jahren auch Angststörungen und Panikattacken. Das hat mein Leben über viele Jahre stark beeinflusst. Irgendwann war die Belastung so groß, dass ich eine ambulante Therapie begonnen habe.

In dieser Zeit habe ich angefangen, sehr viel über mich selbst aufzuschreiben. Mehr als 1500 Seiten sind dabei entstanden. Nicht als Tagebuch im klassischen Sinne, sondern als Versuch, zu verstehen, was eigentlich in mir passiert. Beim Schreiben wurde mir mit der Zeit einiges über mich selbst klar. Ich begann, Zusammenhänge zu erkennen, die mir vorher nicht bewusst gewesen waren. Und ich lernte, die Angst nicht mehr nur als etwas zu betrachten, das verschwinden muss, sondern meinen eigenen Umgang damit zu verändern.

Von der Angst zu Mental-ist-Leben

Aus meiner eigenen Geschichte entstand zunächst Angst-im-Focus. Dort geht es ganz konkret um Angststörungen, Panikattacken und die Erfahrungen, die damit verbunden sein können.

Hier geht es nicht mehr ausschließlich um Angst, sondern um den Menschen dahinter. Um das, was uns innerlich beschäftigt und gleichzeitig in unserem Alltag sichtbar wird.

Das Bild, das wir von uns selbst haben. Um Entscheidungen, die unser Leben verändern können. Und, um Menschen, die uns nahestehen, oder irgendwann auf Abstand gehen. Auch um diesen Mut, den wir haben, auch wenn Unsicherheit dabei ist. Oder um die Frage, welche Haltung wir zu dem entwickeln, was uns im Leben begegnet.

Meine eigenen Erfahrungen spielen dabei eine Rolle. Aber Mental-ist-Leben soll kein persönlicher Erfahrungsbericht über mich sein. Meine Geschichte ist vielmehr der Ausgangspunkt für die vielen Fragen, die sich daraus ergeben.

Warum ich darüber schreibe

Ich habe mit 63 nicht das Gefühl, auf alle Fragen des Lebens Antworten zu haben. Im Gegenteil. Mit zunehmendem Alter verändern sich manche Fragen sogar, genauso wie die Antworten. Dinge, die früher selbstverständlich erschienen, bekommen eine andere Bedeutung. Was einmal wichtig war, kann plötzlich unwichtig werden. Andere Dinge, die man lange übersehen hat, rücken stärker in den Mittelpunkt. Vielleicht gehört genau das zum Leben: dass wir uns selbst und unsere Sicht auf die Welt immer wieder neu kennenlernen.

Mental-im-Leben – Kontakt

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